Sprechender Husky widerspricht
Mishka, der Husky der alles nachspricht, widerspricht.
Online-Ego
Heute habe ich wieder einen Artikel zu Selbstvermarktung gelesen und wie wichtig die persönliche Marke, bzw. Auffindbarkeit, in Medienberufen ist. Also gleich mal für's Ego gegooglet:
Auf der ersten Seite sind 9 von 10 Treffern mir zuzuordnen. Auf der Zweiten immerhin noch 5 und von Seite 3-6 15 Treffer. Blödeweise haben es zwei Namensbrüder vor Jahren in die Zeitung geschafft und diese banalen Artikel halten sich hartnäckig. Entweder ich muss mehr SEO betreiben oder irgendwie in die Zeitung kommen.
Tipp: Es ist gar nicht nötig HTML-Hokuspokus zu betreiben. In Netzwerken präsent sein und etwas Twittern reicht.
StarWars-Rap
Ich hören keinen Rap und StarWars finde ich solala, aber dass ist nett und cool animiert:
Tourette-Plugin
Liebe Trolle, es gibt jetzt ein Firefox-Plugin, dass euch fast die ganze Arbeit abnimmt. Mit diesem Plugin müsst ihr eure Gehirnchen nie wieder anstrengen.
via 6uns
Free
Während viele Verleger dem guten alten Papierzeitalter nachtrauern, ihre Verlage am liebsten per Zwangsbeatmung, aka Papierrundfunkgebühr, wettbewerbsfähig halten möchten (Ups, ein Oximoron) und kostenlose Angebote im Internet verteufeln, ist Chris Anderson in seinem Buch "Free" dem Erfolg von Freemium-Geschäftsmodellen auf der Spur.
Als Beweis für die Funktion der Freeconomic, verkauft er sein Buch und gibt das Hörspiel dazu kostenlos heraus. Damit arbeitet er gegen den Trend Hörspiele teurer als die Buchversion zu verkaufen. Aber die Distribution kostet ihn nichts und ist die beste Werbung für die physische Version. Bei mir funktioniert es. Ich werde mir sein Buch kaufen.
Inhaltlich fängt er bei (der) 0 an, beschreibt die Geschichte der Freemium-Modelle und führt alles in logischen Schlussfolgerungen aus. Dazu erkärt er den Erfolg von Unternehmen in der Freeconomic.
The Kitlers from the furred Reich
In der Kitler-Community werden Fotos von Katzen gesammelt, die wie Hitler aussehen. Sozusagen die bösen Lolcats oder das Gegenteil von Cuteoverload.
Der Elektrische Reporter zum Wahlkampf 2.0
Liebe Parteien der Bundestagswahl 2009, kopiert nicht, sondern lernt daraus:
Elektrischer Reporter – Web-Kampagne: Wähler-generierter Wahlkampf
Waffen töten keine Menschen, Computerspiele tun es.
Für Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble ist der Fall klar: Waffen töten keine Menschen, Computerspiele tun es.
In einer wenig differenzierten Stellungsnahme nennt er die "Killerspiele" als Auslöser des Amoklaufes von Winnenden und lehnt es ab den Waffenbesitz weiter einzuschränken. Dazu sagt er: "Wenn durch Killerspiele solche Mechanismen in jungen Menschen aktiviert werden: Machen wir von unserer Freiheit in Zeiten moderner Medien nicht einen zu exzessiven Gebrauch?" Dabei unterliegt er wieder dem Third-Person-Effekt und geht davon aus, dass mediale Einflüsse direkte Aktionen auslösen. Allerdings können Menschen sehr gut zwischen Fiktion und Realität entscheiden.
Natürlich ist nicht abzustreiten, dass mediale Einflüsse eine Rolle gespielt haben könnten. Aber Untersuchungen auf diesem Gebiet sind extrem komplex und sind immer im Kontext des sozialen Umfeldes zu betrachten.
Falls Herr Schäuble unüberlegt und schnell reagieren will, sollte er sich die Frage stellen: Wurden die Menschen in Winnenden mit einer Waffe oder einem Computerspiel getötet? Oder: Wenn Nunchakus verboten sind, weil damit Menschen verletzt oder getötet werden können, sollten dann nicht alle Waffen verboten werden?
Herr Schäuble steht in der Wahl die Waffen- und Schützenlobby gegen sich aufzubringen (Spendengelder + CDU-Wähler) oder die Computernerds (keine CDU-Wähler?) über einen Kamm zu scheren. Da er davon ausgeht, mit Computernerds keine CDU-Wähler zu vergraulen, hat er sich für die zweite Möglichkeit entschieden. Ob das klug war?
via tagesschau.de
